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Dorfplatz Blasheim

Ein langer Wunsch der Blasheimer ist in Erfüllung gegangen. Es entsteht ein Dorfgemeinschaftsplatz in der Mitte von Blasheim.

Die Idee dafür hatte der Heimatverein Blasheim. Schnell wurde ein geeigneter Platz gefunden und zwar zwischen der Kirche und dem Friedhof. Dieser Platz gehört der Kirchengemeinde.

Hier ist ein Plan des künftigen Platzes zu sehen – gezeichnet von Karsten Prochnau. Ermöglicht wurde dieses durch eine Bezuschussung des LAG Aueland e.V. im Rahmen eines Kleinprojektes aus dem Regionalbudget und vieler fleißiger Hände unserer Bürger.

Hier folgen einige Bilder der Arbeiten zu unserem Gemeinschaftsplatz

  

Begonnen wurde bereits im Oktober 2023. Als erstes wurde der „Grüngürtel“ gelichtet.
Der Plattenweg und die quadratische Pflanzeninsel wurden entfernt und ein neuer geschwungener Weg vom Kirchplatz Richtung Friedhof angelegt.

Nach der Winterpause geht es dann im Jahr 2024 weiter.

 

Links: Vorbereitung für die Liege – Fundamentlöcher wurden gebohrt und mit Beton gefüllt.
Mitte: Man ahnt es noch nicht – Vorbereitung für die Aufstellung der Fahrradbügel.
Rechts: Die große Liege steht bereits, ebenso die Steine für die Sitzgelegenheiten.

     

Links: Für die Schaukel werden die Fundamentlöcher gebohrt und ausgehoben.
Mitte: Die vier Stützbalken sind in die Löcher gestellt – aber der richtige Plan für das Einfügen der Querbalken fehlt noch.
Rechts: Am nächsten Tag – Gerüstböcke sind herbeigeschafft und Latten für die Ausrichten geschnitten.

     
Links: Mit richtigem Gerät und Hilfsmitteln geht die Arbeit voran. Die vier Stützbalken stehen in der Senkrechten und die Querbalken können eingefügt werden.
Mitte: Der Beton für die Stützbalken wird vor Ort angemischt.
Rechts: Ein Sitzstein muss noch umgerückt werden. Mit der richtigen Technik kein Problem.

     

Links: die Schaukel wird eingehängt.
Mitte: Erste Sitz- und Schaukelprobe
Rechts: Die Schaukel ist hier komplett zu sehen, die Baumelbänke links daneben sind auch montiert und in der Rundung ist die Bepflanzung auch erfolgt.

Jetzt ist der Platz fertig.

Am 14. September 2024 fand dann die offizielle Einweihung statt – allerdings neben dem Dorfplatz auf dem Platz neben der Kirche.

Hier sind einige Bilder der Veranstaltung:

                                      

Pünktlich ist die erste Lampe installiert worden. Die zweite
kommt aber auch noch im Laufe dieses Jahres – auch dafür
steht inzwischen die Finanzierung.

Vor Veranstaltungsbeginn wurden die Geräte noch getestet.

Der Festplatz ist festlich geschmückt.

Die Tanz-AG der Grundschule hat einige Volkstänze aufgeführt.

Auch Ansprachen gehören zu einer Einweihung dazu.
Hier unsere stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Böhning als Vertreterin der Stadt Lübbecke.
Außerdem sprachen Werner Klusmeier für den Heimatverein und Pastor Röthemeier für die
Kirchengemeinde Blasheim.

Guter Besuch der Veranstaltung – im Vordergrund ist der Kaffee- und Kuchenstand zu sehen.

Die Hüpfburg wurde von den Kindern gern genutzt.

Und was auch nicht fehlen darf: Der Bratwurststand.

Und irgendwann ist die Veranstaltung vorüber und alles wieder abgeräumt – einige der
Organisatoren sind hier bei einem Abschlussgespräch zu sehen.

 

 

Aufbau einer Bücherbox auf dem Dorfplatz

Die ehemalige Telekom-Telefonzelle (Modell FeH53) wurde mit viel Liebe und Arbeit restauriert und zu einer offenen Bücherbox umgebaut.

Beim Aufbau des Dorfplatzes in Blasheim vor 2 Jahren war schon geplant, dass dort einmal eine alte Telefonzelle als Bücherbox ihren Platz finden soll. Wer nach einer alten Telefonzelle der Telekom sucht, der schaut zuerst im Internet. Man findet dort relativ schnell die Information, dass die Telekom in der Nähe von Berlin ein großes Gelände unterhält, wo tausende ausrangierte Telefonzellen stehen sollen. Auch der Heimatverein Blasheim hat ein Vereinsmitglied dort hingeschickt, und wollten für 450 € eine kaufen, wie im Internet beschrieben. Uns wurde allerdings mitgeteilt, dass das so einfach nicht gehe. Zunächst muss erst eine Telefonzelle im Internet vorbestellt werden und dann kann sie in den nächsten 1- 2 Jahren, abgeholt werden. Wir haben bestellt, leider ohne Erfolg. Wir haben nie eine Antwort bekommen.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass auf unserem Dorffest  ein Blasheimer sich gemeldet hat und uns mitteilte, dass er eine Telefonzelle im Garten stehen habe, die wir kaufen könnten. Zwei Glasscheiben hatten leider einen Riss und der Lack war abgeblättert. Trotzdem waren wir guter Dinge und froh über den Kauf. Wir lagerten die Telefonzelle in einer Garage, bis ein wenig klarer war, wie wir eine Renovierung durchführen könnten. Diese Überlegungen reiften. Ein Abschleifen war zu aufwendig und wir alle waren sehr unerfahren, wie man so eine Restaurierung durchführen kann.

Wir setzten uns zusammen und kamen auf die Idee, jemanden anzusprechen, der sich damit auskennt. Die Firma Schling, der Spezialist in Autorestauration, kann doch wohl eine alte Telefonzelle wieder in Schwung bringen, war die gemeinsame Meinung. Wir wussten, dass Bernd Schling vor ein paar Jahren die Telefonzelle in Alswede restauriert hatte. Wir brachten die 350 kg schwere Telefonzelle zu Fa. Schling nach Lübbecke. Die Scheiben und überflüssige Innereien bauten wir in einer Halle bei Fa Schling aus. Dabei gingen leider alle Scheiben zu Bruch und die Keder, mit denen die Scheiben in den Öffnungen eingebracht waren, wurden unwiederbringlich zerstört.

Die ehemals gelbe Telefonzelle FeH 53 mit Einschwenktür nach dem Ausbau der Scheiben, der Kaeder und dem anderen Innenleben.

Die Bücherbox konnte nur mit schwerem Gerät bewegt werde. Hierzu diente der Trecker von Heinrich Diekmeyer mit einer spezielle Hydraulik.

Das Plätzchen auf dem Dorfplatz musste noch hergerichtet werden.

Die kleine Fläche wurde geschottert und durch Platten abgedeckt, auf denen die Bücherbox einen festen Stand hat.

Fa. Schling ließ die Telefonzelle sandstahlen und lackierte sie mit dem gewünschten RAL Ton 9004. Als wir nach etlichen Wochen das Resultat sahen, waren wir begeistert. Fa. Schling hatte hervorragende Arbeit geleistet. Nun mussten Sicherheitsscheiben und Keder besorgt werden. Gebrauchte Scheiben waren bei Ebay-Kleinanzeigen im Internet zu bekommen. Die Seitenscheiben hatte jemand in Iserlohn aus einer alten Telefonzelle ausgebaut und eingelagert. Die Türscheibe hat andere Maße als die Seitenscheiben. Hier wurden wir fündig in Bremen. Kein Weg war uns zu weit, um unserem Ziel näher zu kommen.

Keder waren leider im Internet nicht zu bekommen. Hier half uns Joachim Nolte, der Aluminiumleisten passgerecht zuschnitt und die Scheiben einsetzte.

Das Interieur auszubauen, um aus einer Telefonzelle eine Bücherbox zu gestalten, vollbrachte Friedhelm Bartling. Eine Rückwand aus Holz, die Regalbretter mit der richtigen Tiefe und die Schienen für die Regalbretter runden das Innenleben der Bücherbox ab.

Nun können Bücher hineingestellt und wieder entnommen werden. Wir wünschen allen Lesern viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Befüllen.

Das Foto zeigt die fleißigen Helfer, Heinrich Diekmeyer, Uwe Unverfärth, Heinrich Schröder, Wilfried Köhme und Friedhelm Bartling, (Werner Klusmeier hat das Foto gemacht)

 

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